Aus dem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb war im Frühjahr 2024 die Arbeitsgemeinschaft ASTOC Architects and Planners GmbH aus Karlsruhe und Henning Larsen aus Überlingen als Sieger hervorgegangen. Gemeinsam mit den Fachbereichen der Stadt wurde der Entwurf in den vergangenen Monaten vertieft und weiterentwickelt.
Zu den wesentlichen Anpassungen zählen Veränderungen bei der Anordnung einzelner Gebäude aufgrund bestehender Leitungen und Anforderungen des Schallschutzes. Auch die Erschließung des Areals wurde optimiert. Der geplante Erschließungsring ermöglicht künftig den Begegnungsverkehr für Lastkraftwagen und schafft gleichzeitig Raum für eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung.
Zentrale Bestandteile des Entwurfs bleiben der Turbinenplatz als Quartiersmitte, neue Grün- und Freiräume mit Klimawald und Tiny Forest sowie ein umfassendes Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung. Vorgesehen sind zudem ein Mobility Hub mit Mobilitätsangeboten und eine Energiezentrale für ein klimaneutrales Wärmenetz für das Quartier und die umliegende Wohnbebauung. „Mit dem überarbeiteten Entwurf konkretisieren wir die Vision eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Quartiers auf dem Lauffenmühle-Areal. Die Planung verbindet Klimaschutz, moderne Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und attraktive Freiräume zu einem stimmigen Gesamtkonzept“, unterstreicht Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
Der Entwurf bildet die Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens werden unter anderem Fragen des Artenschutzes, der technischen Erschließung und der naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen weiter vertieft.